Auf diesen Seiten sind wir nur das Co. Und daraus ergeben sich auch schon unsere wichtigsten Hobbys. Wir wohnen in Sachsen-Anhalt, erkunden die Umgebung, kennen jedes Wäldchen und jeden See zwischen Leipzig und dem Harz, der Dübener Heide und dem Saaletal.
Ein bis zwei Mal im Jahr machen wir so richtigen Hundeurlaub. Dabei entstanden auch die meisten Fotos auf diesen Seiten. Außerdem gehen wir gern shoppen und essen für unser Leben gern. Abtrainiert werden die Kalorien, zumindest ein Teil davon, beim Wandern und spazieren gehen. (Fotos: Rheinsberg/Boitzenburg)
Im Thüringer Wald lässt es sich wunderbar wandern. Herrliche Wälder und gut ausgeschilderte Wege laden Herrchen und Hund zur Erholung ein. Und sogar in der Sommersaison sind nicht zu viele Urlauber da. Das Foto entstand auf dem Kickelhahn bei Ilmenau, wo Goethe Wanderers Nachtlied schrieb. Auf dem Gipfel gibt es eine Gaststätte, die hundefreundlich ist, und deren Wirt ein liebes Münsti-Mischlings-Mädchen hat...
Weniger gut sieht es anderswo mit der Thüringer Gastlichkeit aus. Trotz vielfach leerer Gaststuben und rustikaler Willkommensschilder für Wanderer sind Hunde sehr oft nicht erwünscht. Das haben wir bei unseren Reisen so massiv leider nur im Thüringer Wald erlebt. Keine Frage: Wir hungern lieber, als Moritz vor der Tür zu lassen!
Ab und zu darf es auch einmal ein Berg wie die Lausche im Zittauer Gebirge sein, auf den wir uns mühen, während der Moritz mit Stöckchen im Fang nimmermüde hinauf galoppiert...
...aber das Rapsfeld, gleich vor der Haustür, ist zum Toben ebenso gut geeignet.
Am schönsten fanden es Hund und Herrchen oftmals dort, wo Touristen eher selten zu finden sind. Hier am Breiteberg in der Oberlausitz tat sich uns ein herrliches Wander- und Hunderevier auf.
Gleich nebenan auf den Bergen gibt es eine tolle Aussicht über das Lausitzer Land, das böhmische Isergebirge und manchmal bis zum Erzgebirge. (Foto: Töpfer-Gipfel)
Die erste Begegnung mit einem fremden Münsti hatte Moritz, damals gerade vier Monate alt, im Ostseebad Ahlbeck. Wir hatten den Hund hinter dem Zaun fast übersehen und bekamen einen Schreck, als Moritz den Kopf mutig durch die Gitterstäbe schob. Aber David und Goliath waren sofort begeistert von einander.
Doch nicht nur der Hund hat auf Reisen wundervolle Begegnungen. So trafen wir diesen zutraulichen VIerbeiner, von dem wir erst später erfuhren, dass er zur Art des vom Aussterben bedrohten Großen Gras-Dalmatiners gehört.
Und in der Lausitz lernten wir einen Bauern kennen, der seinen Ziegenbock so sehr liebte, dass er ihn 16 Jahre lang gut pflegte, Gustav taufte und ihm Kunststücke beibrachte. Als der Bock aus Altersschwäche starb, wurde er würdig bestattet. Wir haben daraus gelernt, dass Tierliebe bei Nutztieren nicht enden muss, und eine Ziege letztlich auch nur ein Hund ist.
Dank unserer Hunde-Tagesmutti, bei der Moritz uns nur ein ganz klein wenig vermisst, können wir auch manche Fernreise unternehmen, um am Ende der Welt festzustellen, dass ein Leben ohne Hund möglich - aber sinnlos ist. (Foto: Hundestrand in Ahlbeck, Ostsee)
Moritz ist auch ein Stadthund. Schließlich kann man sogar mitten in Nürnberg von der Brücke aus die Enten beobachten...
...und mit dem schicken Moritz an der Leine machen die Herrchen immer eine gute Figur.
An dieser Stelle möchten wir an die Vierbeiner erinnern, die uns auf einem guten Stück unseres Weges treue Begleiter waren und die wir deshalb nicht vergessen.
Max, geboren am 31. Juli 1993 war ein Hütehund-Mix. Und so gab er mit dem ihm eigenen Dickkopf acht, dass das Rudel stets zusammenblieb.
Max war ganz anders als Moritz, auch wenn er fast die gleichen Lieblingsplätze - wie diese Bank auf der Hochterrasse - hatte. Aber wir haben ihn ebenso geliebt. Wir mussten ihn am 11. Februar 2003 erlösen, nachdem Krebs festgestellt worden war.
Asyuk, ein Alakskan Malamute, war der erste Hund in der Familie. Genauer gesagt, in der Familie von Gunthers Schwester. Er war ein sanfter Riese, äußerst gutmütig, dafür tat er meist das, was er wollte. Weil er ein Lieber war, führte das nur selten zu Problemen, jedoch zu allerlei Nachwuchs. Asyuk starb 2004 im Alter von 11 Jahren und hat erst 2008 mit Lenka eine Nachfolgerin gefunden.
Auch Hundebesitzer können aus Fehlern lernen! Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt und diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!
Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk? Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Münsti-, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. Und ja, unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse! Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen:
1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört euch!
2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten beleidigt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüssen, schon gar keine Hundebesitzer.
3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten und ihren Müll hinterlassen. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen. Und sie müssen die Glasscherben anderer Leute aufsammeln, damit sich ihre Hunde nicht die Pfoten zerschneiden.
4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst der Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan! Und wir bezahlen dafür gern die immer höhere Hundesteuer, aus der auch die Zuschüsse für eure Kita-Plätze finanziert werden.
5. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde euren Weg kreuzen und euch nötigen, das Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört euch! Wir Hundebesitzer können unseren Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!
6. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!
Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet und ihm Gehorsam beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-mögender-Mensch nähert. Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschliessend beschimpft werden.
Ich nehme gerne Rücksicht auf andere, ohne dafür Dank zu erwarten! Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiss, dass es euch gibt. Vereinzelt habe ich euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir meist auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!
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