Ich höre aber auch auf Ritze, Ritzling, kurze Pfiffe und auch ansonsten fast immer. Schließlich habe ich auch die Hundeschule besucht. Nur bei Köter oder Schweinehund stelle ich mich taub. Aber das sagen nur Leute zu mir, die sich selbst nicht leiden mögen. Denn ich bin ein braver Hund, der nicht beißt, sich mit anderen Hunden, Kindern und sogar Katzen verträgt, sein Häufchen nicht auf den Gehweg macht, gern lernt und immer fröhlich ist. Kurzum, ein Glücksgriff für meine Herrchen. Früher hatte Herrchen Gunther panische Angst vor Hunden. Zuerst bemerkte das der Spitz Nelly, die biss ihn in die Hand. Später dann kam ein großer Schäferhund bei einem Spaziergang durch die Saaleaue und zerriss ihm die nagelneue Hose. Doch dann, irgendwann später im vorigen Jahrtausend, brachte mein zweites Herrchen, Dietmar, der etwas zum Kuscheln brauchte, aus der Dübener Heide meinen Vorgänger, den Max mit.
Max (Foto unten) war ein bildschöner Mix aus kleinem Schäferhundmischling und Hirtenhund, so dass die beiden Zweibeiner ihn gern als Designer-Hund vorstellten. Gunther hatte fortan keine Angst mehr vor Hunden und meine Artgenossen begannen sogar, ihn zu mögen. Obwohl Promenadenmischungen im Rufe stehen, besonders harte Kerle zu sein, kam Max schon mit acht Jahren in den Hundehimmel, natürlich nach einem würdigen Begräbnis. Da waren meine Herrchen sehr traurig.
Zunächst taten sie all das, was man mit Hund schwer tun kann: SIe besuchten Schlösser und Museen, gingen ins Kino, in Ausstellungen und Konzerte... Doch schließlich gingen sie sogar ohne Hund Gassi, weil sie gar nicht mehr auf dem Laufenden waren, was in der Nachbarschaft so alles los war. Irgendwann schauten sie sich tief in die Augen und wurden schwanger - mit dem Gedanken, nach mir zu suchen. Das war im Juni 2002. Sie fanden mich durch eine Zeitungsanzeige auf einem Hof, wo ich das kleinste von zehn Geschwisterchen war.
Weil ich die schönste, nämlich eine helle Schnauze mit Pünktchen und meinen herzzerreißendsten Hundeblick drauf hatte, suchten sie mich aus und nahmen mich wenige Wochen später mit zu sich nach Hause. Ein Glück für mich! War ich als Baby meist der letzte an der Zitze, bin ich seither der Boss im Rudel. Zwar gebe ich mich nicht dominant, sonst würde man mich ja streng erziehen. Aber ich schaffe es immer wieder, dass es nach meiner, zugegeben, sehr schönen Nase geht.
Einmal am Tag durch Wald und Flur, im Sommer an den See und mindestens fünfmal täglich "Zeitung" lesen im Wohngebiet und immer wieder spielen, Stöckchen apportieren, Kunststückchen üben, schmusen und die Herrchen veralbern. Meine Stöckchen habe ich im ganzen Revier verteilt, und ich finde sie immer wieder. Und passen ich mal nicht gut auf, und sehe nicht, wo im hohen Gras der Knüppel landet, dann suche ich mit Ausdauer, bis ich ihn gefunden habe. So bringe ich die Tage gut herum und bleibe fit. Nur manchmal bin ich etwas ungeschickt, renne schon mal vor einen Baum oder den Zweibeinern vor die Füße, weil ich so übermütig bin. Jagen gehe ich nicht. Ich bin zwar ein Vorstehhund, vor allem aber Familienhund. Mich interessieren die Fährten, das Suchen und Apportieren. Wenn ich wirklich mal einen Hasen aufstöbere, so renne ich nur ein Stückchen hinterher. Schließlich ist so ein Langohr ja fast so groß wie ich... .
Meine Menschen bezeichnen mich ab und zu auch als Heidewachtel. Wald- und Wiesenwachtel würde aber genauso gut zu mir passen. Oder wie wäre es mit Spinatwachtel? (Foto: auf dem Schneekopf/Thür., 978 m)
Und haben die Herrchen wegen der Arbeit keine Zeit, dann gibt es eine Oma und vor allem auch noch eine Tagesmutti, die es ohne mich kaum noch aushält, und bei der ich deshalb alles darf: Kochschinken vom Teller fressen, auf dem Sofa liegen und sogar im Bett schlafen - mit einem eigenen Kopfkissen, das versteht sich. Darum muss ich nie lange allein sein. (Foto: Am Breiteberg bei Hainewalde, Oberlausitz)
Als kulturvoller Hund bin ich nicht nur beim Wandern immer dabei. Das ist wahrlich kein Hundeleben. Und Herrchen Dietmar, der mich manchmal sogar mit ins Büro nimmt, seufzt mindestens einmal am Tag: Moritz, Du hast´s gut. Du bist ein Hund! (Foto: Dresden)
8. Januar 05: Moritz hat Halsweh. Am Abend begann er nach einem Tobe-Ausflug plötzlich zu röcheln, zu husten und zu spucken. Beim Nachtgassi trottete er, statt vornweg zu laufen, hinterher. Wenigstens hat er sein Futter gefressen. Dennoch waren wir in Sorge. Schließlich war der Kamerad, abgesehen von einem Splitterchen in der Pfote und einem Tag Durchfall, noch nie krank. Wir glaubten, er hätte eine Klette verschluckt. Denn er hatte welche am Hinterteil und pflegt sie sich, wenn wir sie nicht vorher finden, gern selbst auszuzupfen. Doch die Tierärztin meinte am folgenden Vormittag nach einem tiefen Blick in den Gierschlund, es könne auch eine Halsentzündung sein. Also gab es ein Antibiotikum. Zusätzlich verabreichen wir mehrmals täglich einige Tropfen Kamillenauszug (Kamillan), den Moritz tapfer schluckt.
16. Januar 05: Bei strahlendem Sonnenschein ist Moritz heute mit uns im Saaletal gewandert. Wir trafen eine Kleine Münsterländerin, die ganz lockig war. Moritz begrüßte die zehnjährige Dame mit rotierendem Schweif. Außerdem gab es eine Begegnung mit drei Rehen, die Moritz im "Sitz und bleib" an uns vorüber laufen ließ. Dafür setzte er wenig später einem Fasan nach, den er im Gesträuch aufgestöbert hatte. Das arme Tier konnte sich durch die Luft in Sicherheit bringen.
23. Januar 05: Heute haben wir uns endlich auf die Suche nach dem Schnee gemacht. Im Harz haben wir ihn gefunden und sind von einem Parkplatz bei Harzgerode zur Viktorshöhe bei Friedrichsbrunn (und wieder zurück) gelaufen. Moritz war ganz von den Socken, hat die Strecke mindestens dreimal absolviert und sah zeitweise wie ein Schneehund aus. An der Märchenwiese gab es Kaffee und Kuchen und gleich drei Hunde in der Gaststube. Darunter ein liebes, aber etwas ängstliches Leonberger-Mädchen.
27. Febuar 05: Inzwischen muss man gar nicht mehr in den Harz fahren, um Schnee zu finden. Auch die Heide bei Lieskau ist weiß. Und wenn Moritz tobt, gibt es sogar Schneegestöber. Dabei machte er gleich zwei Hundebekanntschaften. Mit dem Dackelrüden Poldi verstand er sich auf Anhieb. Die schwarze Riesenschnauzer-Dame aber war ihm wohl zu groß und zu schwarz. Deshalb musste sie sich ein Knurren anhören, was Hündinnen bei Moritz eher selten geschieht.
28. Februar 05: Moritz entpuppt sich als wahrer Monsterländer. Bei einem Spaziergang in der Aue bei Burgliebenau war er kurz verschwunden und tauchte dann im See wieder auf. Bei minus vier Grad ein recht eisiges Vergnügen! Wenigstens uns gefror das Blut in den Adern. Der Spaziergang war damit beendet. Moritz wurde abgtetrocknet und eingewickelt, was ihm sichtlich gut gefiel.
23. März 05: Wir stellen uns mit Moritz in den Osterferienstau und hoffen, irgendwann in Burgbernheim anzukommen. Wir freuen uns auf etwas Frühling und das Taubertal. Das hundefreundliche Wirtshaus steht direkt gegenüber dieses wunderschönen Torhauses.
Ostern 05: Mit Moritz im Land der Osterbrunnen. Unterwegs zwischen Nürnberg, Würzburg, Ansbach und Bad Mergentheim erwies sich Moritz wieder als idealer Reisebegleiter. Ob im Wirtshaus oder Straßencafé, er benimmt sich gut und ist dankbar für jeden Ausflug. Das Wetter spielte halbwegs mit. Immer, wenn wir irgendwo ankamen, war es trocken. Zeitweise saßen wir sogar bei Sonnenschein im Freien.
Im Schlosspark von Bad Mergentheim haben wir Moritz statt Ostereiern Hundeleckerli versteckt. Er hat sie alle gefunden, war danach aber etwas fertig...
Es lag Frühling in der Luft. In Nürnberg und Würzburg hatten die Hündinnen sich bereits auf die Jahreszeit eingestellt und rochen entsprechend lecker...
Der Himmelfahrtsberg über Burgbernheim ist zwar nicht sehr hoch. Aber man hat von hier aus einen herrlichen Rundblick über das Städtchen und auf die Frankenhöhe.
1.Mai 05: Wir haben unsere Maifeier in die Dübener Heide verlegt. Vorbei an lauschigen Waldwiesen wanderten wir im strahlenden Sonnenschein von Korgau bei Bad Schmiedeberg nach Dahlenberg.
Bei Dahlenberg liegt ein Stausee mitten im Wald, den Moritz gern zum Anbaden nutzte. Nur seinen Knüppel hat er nicht wiedergefunden. Der war irgendwo am Grund im Schlamm stecken geblieben. Empfehlenswert: Nahe am See, mitten in einer kleinen Datschen-Kolonie, findet man das Waldhotel Hachemühle, wo man im Biergarten hausgemachten Kuchen verspeisen kann.
12. Juni 05: Kurzurlaub im Bayrischen Wald. Nur ein Tag in der Woche Regen, da muss man wohl in einer Gegend, in der Städte und Flüsse Regen heißen, von sehr gutem Wetter sprechen. Also ging es munter durch Wald und Flur. Moritz ist gern auf Reisen. Wir lassen es ihm dabei an nichts fehlen und haben dann meist noch mehr Zeit für ihn. Zu Hause ist, wo die Herrchen sind und Moritz sein kuscheliges Bett hat.
Zum Beispiel auf dem Gunthersteig. In Rinchnach hat man nicht nur einen Wanderweg nach dem Herrchen benannt, man feiert zu Gunthers Ehren auch ein viertägiges Fest. Jetzt suchen wir noch nach einer Gegend, wo es ein Dietmar- und/oder Moritzfest gibt. Die Wege im Bayrischen Wald sind gut beschildert, ansonsten aber oft verwahrlost. Unser Vorschlag: nur noch zwei Tage Guntherfest - und dafür zwei Extra-Tage Wegebau...
Moritz fiel nicht nur im Gasthof als besonders braver Hund auf, er war es auch im Wald. Beim Färhrtenlesen blieb er folgsam und hielt seinen Jagdtrieb im Zaum. Darum musste er nicht oft an die Leine und konnte sich - wie immer mit Stöckchen, so richtig austoben, ohne die Tierwelt in Angst und schrecken zu versetzen.
Manchmal fiel das Stöckchen ein wenige zu groß aus, wie hier zwischen Bärnzell und Zwiesel.
Auch auf den Großen Arber mussten der Hund und die armen Herrchen. Eine herrliche Aussicht entschädigte für die Mühen.
Am Abend konnte sich der Ritzotter im Arbersee in 935 Metern Höhe erfrischen. Für uns Menschen war das Wasser aber viel zu kalt! Klick auf das Bild und sieh den Film:
20. Juni 05: Wir haben warmes Badewasser gefunden. Das Wetter hat es gut gemeint. Eine Woche Uckermark, und nur ein Gewitter.
Feldberg (Foto), Templin, Lychen, Boitzenburg, Neustrelitz, Rheinsberg und auch Neuruppin zeigten sich von ihrer Postkartenseite.
Moritz nahm täglich gleich in mehreren Seen ein erfrischendes Bad und machte ganz schön Wellen. Um die Wildenten machte er auf Befehl einen Bogen. Braver Hund... Und an die Störche auf dem Dach unseres Ferienquartiers kam er ohnehin nicht heran.
Das Sonnenbad wie hier im Schlosspark von Rheinsberg machte nach dem Schwimmen im dortigen See doppelten Spaß.
Am Trebensee mitten im Wald machte Moritz vom Steg aus sogar Kopfsprünge. Dort badete auch eine Irish-Setter-Hündin aus dem Dorf. Sie war ganz wild aufs Wasser, traute sich aber nicht, zu schwimmen. Wir waren, allerdings ohne zu springen, auch im kühlen Naß.
Bei Freunden in Klosterwalde gab es Familien-Nachwuchs. Eicko heißt die Bracke und soll ein richtiger Schweißhund und Jäger werden. Moritz aber konnte das übermütige Kerlchen nicht riechen. Weil der ihn trotz Knurrens immer weiter belästigte, hat Moritz ihn schließlich gezwackt. Danach hielt Eiko Abstand und hatte die Lektion gelernt. Jagdausbildung mag ja wichtig sein. Aber Sozialisation ist es auch.
21. August 05: Moritz hört zu. Wenn man ihm etwas erzählt, dann schaut er einem nicht nur interessiert in die Augen. Er zeigt auch, wenn er ein Wort verstanden hat. Dann dreht er den Kopf, erst nach links und dann nach rechts. Freunde meinten heute, wir hätten ihn dressiert. Aber das hat er sich ganz allein beigebracht.
Im Garten führte Moritz gleich noch vor, was wir wirklich zuvor geübt hatten. Auf das Kommando "Peng" fällt er mehr oder weniger schnell um.
September 05: Drei Wochen ohne Moritz in Südostasien. Moritz wurde bei seiner Tagesmutti gut gepflegt, während wir die Aussicht auf Reisterrassen genossen. Als wir ihn abholten, benahm er sich so, als hätten wir ihn erst gestern dort abgeliefert. Es scheint, als hätte er uns kaum vermisst. Uns ging es ganz anders.
Weil Moritz fehlte, haben wir wildfremde Hunde angeflirtet. Diese Hündin in Indonesien haben wir mehrere Tage lang gefüttert. Anders als die meister ihrer Artgenossen dort, reagierte sie auf Ansprache. Sie kam jeden abend pünktlich um sechs vorbei und holte sich ihre Leckerli ab. Die meisten Hunde dort ernähren sich von Abfällen am Straßenrand. Wenn Moritz wüsste, wie gut er es hat...
Im Jahr zuvor hatten es uns die Streuner auf Madeira angetan. In der Mittagshitze war mit ihnen allerdings nicht viel anzufangen.
13. Oktober 05: Der goldene Herbst lockte uns noch einige Tage ins Zittauer Gebirge. Moritz tobte wie immer durch den Wald und auf die Berge. Nach dem Hochwald bestiegen wir die Lausche von Johnsdorf aus und nahmen erstmals den Weg durch Tschechien. Er erwies sich als weniger steil und stenig als der deutsche, bot schöne Aussichten und führte an zwei urigen Bauden vorbei.
Weil das Gebirge relativ klein ist, und wir ziemlich viel unterwegs waren, wurden wir immer wieder angesprochen. Nicht, weil man uns, sondern den "bunten Hund" wiedererkannt hatte. Moritz hinterließ neben einem guten Eindruck auch einige Löcher im befreundeten Ausland.
Eine Stippvisite machten wir auch Hainewalde, einem idyllischen Dorf am Bach Mandau, wo es neben den typischen Umgebindehäusern das Schloss des Hofnarren von August dem Starken zu entdecken gibt. Die historischen Mauern verfallen leider. Doch wenigstens das Torhaus ist bereits restauriert. Moritz interessierte sich mehr für eine rote Katze, die sich beim Spaziergang auf der Kleinen Seite tapfer von unserem Monster beschnüffeln ließ.
30. Oktober 05: Der Goldene Herbst nimmt kein Ende. Also ging es mit Moritz in die Dölauer Heide. Der Buchenwald im Lintbusch verwandelt sich zu dieser Jahreszeit in einen richtigen Märchenwald. Hänsel und Gretel fehlten. Aber Moritz war da.
Weihnachten 05: Ob sich ein Hund an Weihnachten erinnert? Uns schien es so. Vielleicht aber hat sich nur die Hektik vor dem Fest auf Moritz übertragen. Er weiß aber inzwischen genau, warum er vor der Bescherung aus dem Zimmer muss. Kaum geht die Tür wieder auf, stürzt er sich auf seinen bunten Teller. Das eine und andere Leckerli hatten wir gleich ausgepackt. Anschließend brachte er uns, worauf er Appetit hatte, zum Auspacken an den Platz.
Die neuen Plüschtiere interessierten Moritz nur kurz. Danach lief er wieder mit seinem neuen Leblingsspielzeug, einem Staubtuch, durch das Haus. Nun müssen wir ihm nur noch beibringen, wie man damit putzt.
Während die Familie Weihnachtslieder sang und die Oma Klavier spielte, machte es sich Moritz vorm Kamin gemütlich. Vom "Macht hoch die Tür" und den falschen Tönen ließ er sich nicht stören.
Trotz des Schmuddelwetters hatte Moritz reichlich Auslauf. Am zweiten Feiertag gab es dann doch noch weiße Flocken. Und Moritz fand das wie in jedem Jahr toll.
12. Januar 05: Moritz war krank. Und wir gleich mit. Am Donnerstag hat er nicht gefressen und kaum gesoffen -statt dessen erbrochen. Also mussten wir am Freitag - weil bei uns Feiertag - zum Notarzt. Der sagte, er habe am selben Tag schon ein Dutzend Hunde mit gleichen Sypmtomen behandelt. Doch weder die vier Spritzen noch die Diät mit Hühnchen, Reis und eletrolytisiertem Wasser halfen. Also folgten weitere Arztbesuche am Sonntag und Dienstag und eine Behandlung mit Paste, Tropfen und Antibiotika. Seit Mittwoch frisst er wieder. Er bekommt wenig, dafür aber öfter zu fressen. Seit heute ist Moritz auch wieder fröhlich. Und uns geht es auch wieder besser...
1. April 06: Moritz hat eine neue Freundin. Jessy heißt die hübsche Bracken-Dame und ist genau so alt wie Ritze. Seit einigen Tagen wohnt sie gleich nebenan, und die beiden verstehen sich prächtig. Weil die Pampa gleich hinter dem Haus beginnt, können die beiden nun regelmäßig miteinander spielen.
8. April 06: Anbaden in Naunhof. Moritz war bei strahlendem Sonnenschein sofort im Wasser und beim Umrunden des Sees nicht lange allein. Luna, eine muntere Vislar-Hündin, tobte gern mit ihm herum. Nur an das Stöckchen ließ er sie nicht heran.
Ostern 06: Wieder in Franken. Wie hier im Weinort Volkach waren Städte und Dörfer liebevoll geschmückt. Und trotz des wechselhaften Wetters ließen wir uns den Osterspaziergang nicht verderben und fanden neben grünen Wiesen und Feldern schon die ersten Veilchen und auch Rittersporn. Moritz nutzte die Gelegenheit zum Toben. Und im Wirtshaus bekam er so manches Extra-Leckerli zugesteckt.
11. Juni 06: Sommer in der Dübener Heide. Der Hund ist fröhlich und beobachtet die Enten im See aus gebührlicher Entfernung. Die Heide mit ihrem lichten Wald und ihren Wiesen ist zu jeder Jahreszeit ein Münsti-Paradies. Das Wild wird verschont. Wir sind froh, dass Moritz nach wie vor auch im Wald aufs Wort hört und nicht ahnt, wieviel Freude ihm die Jagd bereiten würde.
21. Juni 06: Wandern im Zittauer Gebirge. Es ist hochsommerlich warm und Ritzes Zunge entsprechend lang. Dabei tragen wir ihm stets Wasser durch die Berge. Hier oben auf dem "Töpfer" gibt es in den Sandsteinfelsen seit einigen Jahren wieder eine Baude, in der auch die Zweibeiner Erfrischung finden.
Im Ferienhof Lauscheblick in Hainewalde haben wir ein hundefreundliches Quartier gefunden. Das Dorf zieht sich romantisch im Tal des Flüsschens Mandau entlang. Sein Fußweg am Wasser ist auch für ein ausgedehntes Abend-Gassi bestens geeignet.
Vom Hang deds Hainewalder Hutbergs bietet sich über die Weiden hinweg ein herrlicher Blick auf die Berge, die man mit dem Auto in etwa 15 Minuten erreicht. Doch auch im Vorland gibt es zahlreiche bewaldete Höhenzüge, auf denen man meist eine Baude und oft auch einen Aussichtsturm findet. So kann man von Hainewalde aus auch direkt über Wiesen und durch Wälder zum Breiteberg oder zur Höhle des Räuberhauptmanns Karasek wandern.
Im Zittauer Gebirge gab es in diesem Jahr nur wenige Urlauber. Für uns war das angenehm. Aber es ist nicht zu verstehen. Die Landschaft ist herrlich. Man kann auf gut beschilderten Wegen tolle Wandertouren machen und es gibt einige Kurorte, die auch dem anspruchsvollen Touristen alles bieten, was das Herz begehrt. Die Städte Görlitz und Zittau locken mit Architektur, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Und wir erlebten erneut, dass die Menschen hier ganz besonders tierlieb und auch hundefreundlich sind.
Moritz jedenfalls war genau so begeistert wie wir. Und er wäre sicher gern noch ein paar Tage länger im Dreiländereck geblieben. (Foto: Hochwald)
13. August 06: Eine seltsame Krankheit hat Moritz befallen. Er hat mehrere vergrindete Pusteln am Rücken. Sie stammen, sagt der TA, nicht von Insekten. Vielleicht eine Allergie. Wir hatten das Futter umgestellt. Dank eines Gels heilen die Wunden nun ab. Aber Moritz hat absolutes Badeverbot. Zum Ausgleich gibt es Toberunden. DIe Stoppelfelder vor der Haustür laden dazu ein. Und zum Glück ist der Sommer nicht mehr so heiß.
15. September 06: Mit Moritz im Wörlitzer Park. Mehrmals im Jahr fahren wir ins Gartenreich des Alten Dessauer. Moritz mag den Park, weil es hier jede Menge Enten und Schwäne gibt. Als Welpe hat er hier gelernt, die Angst vor Brücken zu verlieren (von denen es hier alle Sorten, von der Schwimmbrücke bis zur Kettenbrücke gibt) und, dass man Pfauen nicht jagt. Dieses Mal war er begeistert von einem Braunschimmel-Münsti, den wir am Gotischen Haus trafen.
Meist fahren wir im Herbst und Winter nach Wörlitz, dann haben wir den ganzen großen Park fast für uns allein. Zwar sind außerhalb der Saison die Park-Fähren außer Betrieb, doch ist das ein guter Grund, noch längere Strecken zu laufen. An den schönen Sommerwochenenden wälzen sich wahre Menschenmassen durch die Anlagen. Dieses Mal waren wir wochentags unterwegs. Und der Park war nicht zu voll.
18. September 06: Tagesausflug in den Harz. Von Treseburg sind wir durch das Bodetal bis nach Thale gewandert. Der Weg ist steinig, aber wunderschön. Teilweise führt er direkt an der sprudelnden Bode entlang, schließlich hat man von oben den Blick hinab in den Bodekessel. Wir waren ziemlich geschafft. Nur Moritz nicht. Zum Glück gibt es kurz vor Thale ein Wirtshaus, wo man bei Kaffee und Kuchen rasten kann.
25. Oktober 06: Die Herbstsonne hat uns einen goldenen Hund geschenkt. Der arme Kerl ist auf Diät und muss aus Hunger am Feldrand nach Mäusen graben. Fast drei Pfund hat Moritz seit Juni zugelegt, die kommen wieder runter. Am Auslauf liegt es nicht, wohl eher an der guten Küche von Moritz Tagesmutti. Die bekommt der Hund vorerst seltener zu kosten. Dafür darf er jetzt öfter mit ins Büro.
21. Dezember 06: Moritz wird immer neugieriger. Überall muss er seine Nase hineinstecken. Alles beobachten. Dieser hohle Baum ist nur ein Beispiel. Jetzt, vor Weihnachten, haben wir mal wieder einen Stadtbummel gemacht. Mit Moritz fällt man dabei immer auf. Im Kaufhaus guckt er unter jedes Regal, ob er nicht ein Mäuschen findet. Und auf der Straße schaut er sich die Schaufenster an. Wenn es glitzert und blinkt, dann stellt er sich vor dem Fenster auf und betrachtet minutenlang wie gebannt die Auslagen. Die Passanten amüsiert es. Uns nervt es manchmal, weil wir ja weiter wollen.
Weihnachten 06: Unser wundersamer Hund hat eine neue Lieblingsbeschäftigung. Wenn im Kamin das Feuer lodert und das Holz knackt, dann steht Moritz davor und "sieht fern". Beim Kamin-Vorstehen entwickelt er eine Ausdauer und Konzentration, die uns schon Sorgen bereitet. Er lässt sich nur schwer abrufen und könnte sich schließlich auch die Nase verbrennen. Im Winter vor einem Jahr hat ihn das Feuer noch nicht interessiert. Da hat er es sich nur ab und zu in der Wärme vor dem Kamin gemütlich gemacht.
18. Februar 07: Mitten im Februar ist der Frühling ausgebrochen. Bei 15 Grad in der Sonne sind wir mit Moritz bei am Peterberg bei Nehlitz durch Wiesen und Felder gewandert. Die Natur ist so weit wie im vergangenen Jahr zu Ostern. Moritz hatte Frühlingsgefühle und drehte einige Extra-Runden über die Felder. Er war besonders fröhlich, vielleicht auch deshalb, weil er gerade eine Mandelentzündung überstanden hat und es ihm nun wieder besser geht.
11. März 07: Moritz war beim Stöbern erfolgreich. In der Lupppe-Aue störte er zwei Wildschweine im Unterholz. Wir hatten es rascheln hören, aber es nicht ernst genommen. Zum Glück waren die beiden genau so "mutig" wie unser Hund. Sie flohen nach links, Moritz nach rechts. Als unser Jagdhund das mitbekam, wollte er dann doch hinterher, ließ sich aber wie immer sofort zuverlässig abrufen. Und wir werden in Zukunft noch genauer auf jedes Zeichen am Wegesrand achten, damit es dabei bleibt, dass Moritz ohne echte Jagderfolge gut beschäftigt wird.
17. März 07: Mit dem Frühling ist es wohl erst einmal vorbei. Aber trotz kaltem Wind und Dauer-Regen hatte Moritz heute seinen Spaß. Wir haben Ronja getroffen, ein dreijähriges Münsti-Mädel. Und da gab es kein Halten mehr. Die beiden tobten und tanzten regelrecht miteinander, sie haben ja das gleiche Temperament.
Ronja hat auch den selben koketten Blick drauf wie unser Moritz. Und es ist immer wieder seltsam: Wenn man einem fremden Münsti in die Augen sieht, dann scheint es fast so, als ob auf der anderen Seite ein Stück vom eigenen Hund zurück schaut.
Ostern 07: Fast eine Woche haben wir im "Osterland" Franken verbracht. Zwischen Würzburg und Dinkelsbühl, Rothenburg und Neustadt war uns Moritz wieder ein toller Begleiter. Weil Ostern war, hatte er meist seine neue Plüsch-Möhre im Fang und erregte als "Vegetarier" einiges Aufsehen. Im Steigerwald durfte er dann als Ausgleich Fährten suchen. In Würzburg und Ansbach bummelte er dann geduldig mit uns durch Geschäfte und Kaufhäuser. Die Brunnen in den Städtchen an der Romantischen Straße waren wieder liebevoll geschmückt.
Das Wetter war herrlich, die Sonne schien ohne Unterlass. Und so lud auch das Taubertal bei Tauberzell zu langen Spaziergängen ein. Moritz findet die riesigen Weiden und Hänge ganz toll und bekommt dort Renn-Anfälle. Wir sind sehr froh, dass er das Toben gut vertragen hat. Denn in den letzten Wochen hatte Moritz sporadisch gelahmt. Deshalb ließen wir noch kurz vor Ostern die Vorderpfoten röntgen - ohne Befund. Es war wohl doch nur eine Zerrung. Und die ist endlich auskuriert.
In Bad Mergentheim haben wir Benito getroffen. Der Münsti-Welpe lag mit Frauchen und Herrchen in der Sonne. Die Vier- und Zweibeiner fanden natürlich sofort zueinander.
22. April 07: Wir haben Moritz schönster Hundehütte einen Besuch abgestattet: Schloss Moritzburg bei Dresden empfing uns mit vorsommerlicher Sonne. Und zur Bespaßung der zahlreichen Besucher trug Moritz seine Plüsch-Möhre voller stolz rund um den Schlossteich. Als offensichtlicher Vegetarier durfte er auch ohne Leine laufen, statt Angst und Schrecken verbreitete er nur amüsiertes Lächeln.
10. Juni 07: Moritz hat endlich seine kleine Cora-Schwester kennengelernt. Mit ihrem Frauchen kam sie aus Leipzig gefahren und gemeinsam ging es in die Heide.
Bei fast 30 Grad im Schatten verführte der kleine Wildfang Moritz zum Spurt über die Waldwiese. Cora ist erst ein gutes Jahr alt. Uns hat sie sehr an den jungen Moritz erinnert. Wer sie besuchen will, findet einen Link auf der nächsten Seite.
Bei der Pause im Schatten wurde dann Moritz Zunge ganz schön lang. Die beiden haben sich gut vertragen. Aber Moritz war auch etwas eifersüchtig. Als Cora im Auto mit auf "seine" Rückbank sollte, quittierte er das mit einem deutlichen Knurren. Cora bekam die Bank und Moritz musste vorn mitfahren. Denn der Gast ist König.
Nach dem Waldspaziergang genossen die Hunde ein Bad im See. Die Kleine Coraländerin war so schnell im Wasser, dass auch das Halsband nass wurde.
Keine Frage, wir haben die süße Cora ins Herz geschlossen. Und ihr nettes Frauchen natürlich auch. Und deshalb werden wir uns ganz bestimmt bald wieder treffen.
Juni 07: Wandern im Thüringer Wald. Am Waldrand in Tambach-Dietharz fanden wir ein Hotel, in dem auch Moritz willkommen war. Selbstverständlich war dies nicht. Denn leider sind die meisten Thüringer Gastronomen trotz offensichtlich ausbleibender Touristen nach wie vor alles andere als hundefreundlich und weit hinter dem Rest der vereinten Republik zurück. Dafür spielen sie bei den Preisen in der ersten Liga. Toll sind aber die gut ausgeschilderten Wanderwege und vor allem der Rennsteig, der für uns trotz einiger Sünden übereifriger Bürgermeister und Landräte, die kleine Teilstücke mit Schotter und Asphalt verunstalten ließen, der schönste Kammweg Deutschlands bleibt.
Gleich am ersten Tag wanderten wir von Wilhelmstal zur Wartburg in Eisenach. Die vielen bekannte Drachenschlucht ist leider gesperrt, weil offenbar nicht ausreichend instand gehalten. Wir haben sie dennoch durchstiegen und uns lediglich nasse Füße geholt. Aber der Weg durch die engen Fels-Kamine am und inzwischen auch durch den Bach ist traumhaft schön.
Moritz war wieder ein toller Wanderbursche. Er hat brav gehört, ist am Weg geblieben, auch wenn er manche Strecken gleich mehrfach gelaufen ist, weil es viele Fährten gab. Und wie schon in früheren Jahren hat er seinen guten Geschmack bewiesen: Wenn er vornwegläuft und dann auf uns wartet, so sucht er sich dafür immer die schönsten Stellen aus.
Zwischen der Schmücke und Oberhof haben wir auch den Großen Beerberg passiert. Er ist mit 982,9 m ü. NN die höchste Erhebung des Thüringer Waldes. Kaum zu glauben: Das Bild entstand am Abend nach 20 Uhr.
Weil man nicht immer nur wandern mag, haben wir auch einige Abstecher gemacht. Wir besuchten Gotha, Meiningen und Fulda. Und auf unserer Route lagen auch die Dornburger Schlösser (Foto), von denen man einen traumhaften Blick auf das Saaletal bei Jena hat.
27. Juni 07: Tagesausflug in den Wörlitzer Park. Moritz durfte nur kurz für das Foto kurz von der Leine. Und Baden ließen wir ihn auch nicht. Denn der See ist von Enten und Schwänen bevölkert. Und die hatten Nachwuchs. Das Gotische Haus präsentierte sich nach der Sanierung in alter Schönheit. Und Moritz bekam seiner schönen Augen wegen die Fahrt mit der Fähre geschenkt. Wir kommen wieder!
26. August 07: Badetag mit Moritz an die Goitzsche. Mehrere Stunden sind wir am See entlang gewandert. Und Moritz hat jeden Weg zum Wasser gefunden. Weil der See so groß und es etwas windig war, gab es auch Wellen, in denen Moritz besonders gern herumtobt. Der frühere Tagebau bei Bitterfeld hat sich zum Erholungsparadies mit Stränden, Yachthafen, Cafés und Promenaden gemausert.
September 07: Wir haben die wenigen schönen Tage Anfang September für einen kurzen Wanderurlaub in der Oberlausitz genutzt. Die Berge im Zittauer Gebirge sind ja längst Standardprogramm. Lausche, Hochwald und Töpfer wurden bestiegen. Und die Kaffeehäuser der Kurorte sind noch immer zu empfehlen.
Nach vielen Jahren haben wir auch einen Abstecher auf den Czornebo und den Hochstein, die zu einem kleineren Höhenzug zwischen Bautzen und Löbau gehören, unternommen. Hier kann man gut mehrere Stunden zusammenhängend wandern. Und es gibt Felsen, bei denen Moritz die Nase in jede Ritze gesteckt hat. Weil es nach Regentagen wieder richtig warm war, stand der Wald voll von Pilzen. Körbeweise trugen die Pilzsucher vor allem Steinpilze nach Hause.
Und dann hat sich Moritz auch noch verliebt. Die Damen der Pyrenäenhundezucht "Von den drei Spreequellen" der Familie Wenzel in Walddorf hatten es Moritz angetan. Nach sehr kurzer Zurückhaltung machte er den sanften Riesen Casy und der jüngeren Arizona sabbernd den Hof. Und die beiden schienen nicht abgeneigt ... Pyrenäenländer wird es aber nicht geben, da haben die Frauchen und Herrchen aufgepasst :) !
September/Oktober 07: Unseren ersten Besuch im Schwarzwald haben wir in Franken begonnen. Wegen des schönen Wetters sind wir früher gestartet und haben im vertrauten Burgbernheim Station gemacht, bevor es nach Langenschiltach weiterging. Im Erlenmoos (Foto) fanden wir nicht nur (hunde-)freundliche Aufnahme und eine tolle Ferienwohnung, sondern auch ein einsames Idyll am Waldesrand.
Nach nur einem Regentag lachte die Sonne, und so ging es gleich hinauf in die Berge. Auf und um den Feldberg herum fanden wir schöne Wanderwege und Ausblicke, die wohl auch Moritz gefallen haben. Er ist über Wiesen und Weiden getobt.
Und weil es warm war, durfte Moritz sogar wie hier im Mummelsee baden. Am Titisee hat Moritz gemeinsam mit einer temperamentvollen "Spanierin" die feine Uferpromenade aufgemischt. Kaum waren die Hunde zur Begrüßung abgeleint, da schossen sie außer Rand und Band davon. Weil die zwei derart glücklich miteinander spielten, quittierten die anderen Gäste das wilde Treiben zum Glück mit einem wohlwollenden Lächeln.
Eher etwas für die Herrchen war die Insel Mainau im Bodensee. Wegen der strengen Regeln der herrschenden Gräfin durfte Ritze nur kurz von der Leine. Aber an den vielen Blumen hat er gern geschüffelt!
Villingen darf man getrost zu den hundefreundlichen Städten zählen. Im ausgedehnten Fußgängerbereich haben die Stadtväter zahlreiche dieser großen Hundetränken aufgestellt, die Moritz bei 22 Grad im Schatten zu schätzen wusste. Natürlich sind wir viel im Wald gewandert. Doch wenn man den deutschen Südwesten nur von der Durchreise kennt, dann muss man sich auch die schönen Städte wie Tübingen, Freiburg, Konstanz, Freudenstadt, Triberg oder Rottweil anschauen.
Auch nach Strasbourg war es nur ein Katzensprung. Dietmar konnte nicht widerstehen, er musste für das Frühstück am nächsten Morgen das obligatorische Baguette einkaufen. Und Moritz, der auch in Deutschland ein Leben wie Gott in Frankreich führt, konnte erstmals an französischen Hündinnen schnuppern.
6. Dezember 07: Moritz kommt in Weihnachtsstimmung. Zum Nikolaustag hat er die Weihnachtsmannmütze auf seine Weise getragen!
25. Dezember 07: Der Weihnactsspaziergang im Moritzburger Wald war wohl das schönste Geschenk für Ritze. Tinchen war mit der der Partie und hatte es Moritz angetan.
In seinem Übermut lief das Bübchen auch auf den See. Das Eis war stabil, Moritz auf dem unbekannten Element aber eher instabil...
24. Februar 08: Heute waren wir mit Moritz Schwesterchen im Saaletal rund um Wettin. In der Sonne hatten wir dank Klimawandel fast 20 Grad. Und auch Cora war heiß. Aber Moritz hat sie, ganz Kavalier, nicht übermäßig belästigt. Bei diesem Foto könnte man sich fragen, wer von den beiden die kleine Schwester ist: Es ist der große Münsti im Vordergrund. Tatsächlich ist Cora seit dem letzten Treffen gewachsen, aber Moritz ist noch immer größer und kräftiger als sie.
Ein Bad in der Saale gehörte zum Ausflugsprogramm.
Es war gar nicht so leicht, die beiden auf ein Foto zu bekommen. Aber schließlich haben sie sich doch noch in Pose gesetzt.
11. März 08: Heute vor sechs Jahren ist unser Max gestorben.
Ostern 08: In Lichtenau haben wir Luzy und Ayla besucht. Trotz des kalten Wetters gab es einen Ausflug ans Feld und in die mittelalterlichen fränkischen Nachbarorte.
Und Luzy ließ es sich nicht nehmen, dem Moritz die Lichtenauer Burg zu zeigen. Ein Burgfräulein ist die schöne Luzy aber nicht. Sie ist stolze Mutter und Ayla eine ihrer Töchter.
Und trotz des kalten Wetters hatten wir einen Osterhund. In Würzburg gab es wieder die "volle Möhre".
6. April 08 : Moritz Verwandtschaft ist wieder gewachsen. Heute haben wir in in der Stadt zwei Schwestern von Moritz getroffen. Aika und Senta stammen von den selben Eltern, Aika sogar aus dem selben Wurf. Leider hatten wir keinen Fotoapparat dabei, und es gelang nur dieses eine Handy-Foto. Die Wurfschwester war leider etwas eifersüchtig, dafür freundeten sich Moritz und Senta gleich an.
27. April 08: Sonne und Frühling haben unsere Unternehmungslust geweckt. Gestern noch in Moritzburg bei Dresden hat es uns heute in das Selketal im Harz gelockt. Im vorigen Jahr hatten wir den oberen Teil von Mägdesprung bewältigt. Heute sind wir unten in Meisdorf gestartet. Moritz fand die Selke toll, weil es warm war, durfte er hinein. Im Wald hat er eifrig vorgestanden. Gewildert hat er nicht. Dafür durfte er sich später das Damwild im Gehege am Schloss Meisdorf aus der Nähe betrachten. Eine Peep-Show für Jagdhunde.
Zur Burg Falkenstein ist es aus dem Tal ein steiler Anstieg. Leider kommt man ohne Eintrittskarte nicht einmal in den Burghof. Und ins Museum darf der Hund ohnehin nicht hinein. Wir haben das Geld gespart und dafür später im Waldhaus Kaffee und Kuchen genossen.
10. Mai 08: Im Biosphärenreservat Mittlere Elbe nicht weit von Dessau gibt es noch Elbe-Biber. Wir haben keine entdeckt, also hat sich Moritz als kühner Elbeschwimmer ins Zeug gelegt.
Im Auenwald hat Moritz dann einen Hochsitz entdeckt. Er wollte unbedingt hinauf. Wir haben wohl doch einen Jagdhund.
18. Mai 08: Heute hat Moritz seinen 6. Wurftag. Also gab es nicht nur eine neue Halsung samt Leine und ein neues Plüschtier. Sondern auch einen Tobeausflug an den Burgstetten im Saalekreis.
Der Berg besteht aus Porphyr und hat nur eine dünne Schicht mit Trockenrasen. Daher kann Moritz hier gut toben, auch wenn es geregnet hat. Hier wird er nicht mal schmutzig. Schlimm ist nur, dass es eine Firma gibt, die den Berg wegen des wertvollen Gesteins wegsprengen will. Damit würde ein schönes Stück Natur für ein paar Euro zerstört.
23. bis 25. Mai 08: Wir besuchen das Internationalen Treffen der Kleinen Münsterländerfreunde im Schaumburger Land. Mehr als 40 Hunde in einem Landhotel, das war schon eine tolle Sache.
An den Übungen der Profis hat sich Moritz nur kurz beteiligt. Hier versuchte er sich am Futterbeutel. Er hatte Stress.
Moritz war eifersüchtig, mochte die kurze Leine angesichts des fremden Rudels ganz und gar nicht und knurrte nach wenigen Stunden, was das Zeug hielt, weil Herrchen fremde Hunde streichelte.
Also haben wir den Stress reduziert und für Ausgleich gesorgt. Am Steinhuder Meer konnte Ritze toben und baden.
Juni 08: Wandern im Bayernwald. Im Ferienhaus an der Wildbachklamm fanden wir Ruhe und Entspannung. Und Moritz eroberte die Natur vor der Haustür. Dort fanden sich gleich mehrere tolle Wanderwege in die urige Natur. Zum Beispiel in die Buchberger Leite.
Auf den Großen Arber ging es nicht per Pedes, sondern mit der Bahn. Und Moritz bewies in der Gondel Nervenstärke.
Auf dem Gipfel tat sich ein herrlicher Blick auf. Zwischen den Wolken lugte die Sonne hervor.
Später genoss Moritz aufs Neue das Bad im Arbersee. Nach 17 Uhr sind dort die Touristen verschwunden und man hat den See fast für sich allein. Das Wasser darin muss ein Besonderes sein: Nach dem Bad sah Moritz aus, wie mit Persil gewaschen.
Wir haben viele Ausflüge zwischen Cham und Passau unternommen. Und Moritz hatte genug Gelegenheit, zu toben. Auf den Dreisessel sind wir am heißesten Juni-Tag gestiegen und waren froh, dass es droben ein Wirtshaus gab.
Auch die Donau-Orte wurden abgeklappert. In Metten haben wir einen Nachmittag am Strand verbracht. In Passau stiegen wir die 321 Stufen der überdachten Treppe zur Wallfahrtskirche Mariahilf hinauf, und wurden mit einem traumhaften Blick auf die schöne Stadt belohnt. Moritz war wie immer ein toller Begleiter. Und er hat sich so viel bewegt, dass er drei Pfund abgenommen hat!
13. September 08: Es gibt wieder einen zweiten Hund in der Familie. Heute ist Lenka bei Gunthers Schwester eingezogen. Mutter Mischling, Vater Mischling, und herausgekommen ist ein fuchsartiger Designerhund. In den ersten Stunden war die Kleine meist auf der Flucht. Doch das wird sich ändern. Aus unserem Angstmoritz ist schließlich auch ein selbstbewusstes Kerlchen geworden. Moritz hat sie vorerst in Ruhe gelassen. Aber auch er wird diesen Augenaufschlag wohl bald zu würdigen wissen...
September/Oktober 08: Moritz hatte Urlaub von uns. Bei seiner Tagesmutti bekam er wochenlang Futter bis zum Abwinken und hat sichtbar zugenommen. Unterdessen haben wir in Zypern und Israel die Katzen gefüttert. Das abgebildete Exemplar war auf einem Parkplatz angefahren worden. Nachdem wir sie zwei Wochen lang mit Futter und Wasser versorgt hatten, ging es ihr deutlich besser.
Zurück in Deutschland lockte uns der Wald. Auf dem Weg in die Oberlausitz besuchten wir Nando und Mira in Bautzen und machten eine kleine Wanderung. Mira (vorn) gehört erst seit kurzem zur Familie. Nachdem sie über Jahre in einem Tierlabor missbraucht worden war, hat sie nun ein schönes Zuhause gefunden.
In den Bergen wurde natürlich gewandert. Der Hochwald, der Jeschken in Böhmen und natürlich die Lausche wurden bezwungen. Auf die Lausche wanderten wir mit Arizona von den Pyrenäenberghunden aus Walddorf. Moritz hat die große Dame stundenlang umgarnt, Und die Beiden haben ohne Ende miteinander gespielt.
Moritz wäre am Abend wohl gern mit nach Walddorf gefahren, aber auf ihn wartete anderswo schon das nächste Abenteuer.
11. Oktober 08: Münstiwanderung bei Brandis. Gleich ein ganzes Rudel tobte durch den Herbstwald. Und - oh Freude - Moritz vertrug sich auch mit den Rüden. Auf dem Foto fehlt ein Hund. Mehr als sechs Zappelhunde bekommt man einfach nicht auf ein Foto. Moritz sitzt vorn rechts neben Benny.
Moritz hatte sich Benny zum Pfotenkumpel erkoren und wich ihm den ganzen Tag nicht von der Seite. Auch dann nicht, als Benny beschloss, in die Schlammgrube zu steigen... Und als Benny am Abend davonfuhr, heulte Ritze ihm herzzerreißend hinterher.
Auch Verwandtschaft wanderte mit. Neben Schwesterchen Cora lernten wir Jule (Foto) kennen, die in Leipzig wohnt. Damit haben wir nun schon vier Schwestern von Moritz gefunden und fragen uns, wo wohl die Brüder abgeblieben sind?
...und ein Familienfoto hat Coras Frauchen dann auch noch gemacht.
20. Dezember 08: Wir haben Zuwachs bekommen. Nachdem sich Nachbars Kater mit Moritz angefreundet hat und uns regelmäßig beim Gassi begleitet, will er nun wohl bei uns einziehen. Zu allem Überfluss heißt das dominante Tier auch noch Max!
24. Januar 09: Münstiwanderung bei Rammenau in Ost-Sachsen.
Elf Hunde waren mit von der Partie. Alle waren nicht auf das Foto zu bekommen. Sogar aus Potsdam und Prag waren Hundefreunde mit ihren Vierbeinern angereist.
Und Moritz hatte seinen Benny wieder, der die Freundschaftsbekundungen geduldig ertrug.
Nicht nur die Hunde hatten Spaß. Für die Zweibeiner gab es zum Abschluss leckere Bratwurst, Salat und Glühwein. Und die Hunde wurden mit speziell angefertigter Hundewurst verwöhnt.
Ostern 09: Das schöne Osterwetter hat uns ins Elbtal gelockt. Von der Albrechtsburg in Meißen hatten wir einen tollen Blick über die Stadt.
Einen Besuch statteten wir auch der Hachemühle in der Dübener Heide ab. Der alte Mühlstein hatte es Moritz angetan.
26. April 09: Moritz ist verunglückt. In einem Wäldchen ist er vor einer Woche in eine Glasscherbe gerannt. Die Arterie und Sehnen sind durchtrennt. Es war ein Blutbad. Die Operation hat er inzwischen überstanden und läuft brav auf drei Beinen. Wir beten, dass er wieder ganz gesund wird! Doch das wird wohl noch lange dauern.
1. Mai 09: Um Moritz Pfote steht es nicht gut. Wenigstens scheint er sich halbwegs wohl zu fühlen. Und damit es nicht nur Ausflüge zum Tierarzt gibt, waren wir zum Feiertag autowandern im Harz. In Degenershausen haben wir den Landschaftspark besucht. Auf dem Bild sieht man wenigstens mal den Verband nicht.
Pfingsten 09: Moritz Wunden heilen langsam. Mit seinem Schuhchen läuft er meist auf drei Beinen. Aber Ausflüge findet er schon wieder toll. Der Schlosspark von Oranienbaumist liebevoll hergerichtet, dort wachsen neben Orangenbäumen sogar Kleine Münsterländer im Blumenkübel. Das Schloss kann man besichtigen, den Chinesischen Turm besteigen. Das Teehaus wird derzeit restauriert. Spätestens wenn es fertig ist, kommen wir wieder!
Juni 09: Im Schwarzwald haben wir unser von Kühen umzingeltes Quartier bezogen. Und bei durchwachsenem Wetter ist es uns gelungen, die Sonnenseiten zu finden. Auf dem Feldberg ist Moritz regelrecht ausgetickt. Hier blühten neben den Schneelöchern noch die Frühlingsblumen auf den Wiesen. Auf den Bergwiesen hat er sogar sein krankes Bein vergessen.
Er kugelte sich nicht nur einmal, sondern immer wieder. Diese Lebensfreude macht uns trotz aller Sorgen Mut.
Und der Blick aus der Gondel auf die Schafe hatte auch etwas.
Wegen des kranken Beinchens haben wir viele Pausen gemacht. Irgendwann legte sich die Ritze vor oder auf jede Bank, weil sie meinte, WIR müssten ausruhen.
Im Bodensee, Titi- und Mummelsee gab es Physio-Therapie, damit das kranke Bein wieder Muskeln bekommt. Und Moritz ist geschwommen wie ein Fisch!
In Rottweil versuchte Moritz neben den Rotties eine gute Figur zu machen ...
Rückreise: Frankenbrunnen schmeckt!
Pause in Würzburg.
Waldspaziergang mit Luzy und Ayla in Franken.
Gruppenbild mit Damen.
Die beiden Mädels sind aber auch besonders schön! Und so nahm Moritz wohl manche Erinnerung mit nach Hause.
9. Juli 09: Weil Moritz Ballen nach dem Unfall immer noch nicht verheilt ist und das dünne Häutchen noch empfindlich ist, trägt er jetzt Gummistrümpfe. Mit dem Schuh aus dem Fachgeschäft kam er nicht klar, weil da die Nähte auf die OP-Narbe gedrückt haben. Die Empfehlung für den Doggusti aus dem Internet kam aus dem muensterlaender-treff.de. Und eine gute Seele aus dem Treff hatte, als heute die Sendung ankam, die Rechnung als persönlichen Genesungswunsch für uns bereits bezahlt. Es gibt sie noch, solche Leute!
September 09: Während die Herrchen sich in Süditalien sonnten, wurde Moritz bei seiner Nanny gemästet.
Also ging es anschließend noch eine Woche in den deutschen Norden, zum Aktivurlaub mit Hund. In der Ostsee tobte Moritz wie seinerzeit als Welpe, obwohl seine Pfotenverletzung noch immer nicht ganz ausgeheilt ist. Das Salzwasser aber schien ihm gut zu tun. (Foto: Ahlbeck)
Auch das geliebte Rheinsberg lag am Wege, und Moritz mag es offensichtlich auch. Strumpf muss Moritz nicht mehr tragen. Aber bei längeren Strecken ist das Schuhchen leider immer noch Pflicht.
Das Wetter war herrlich, Sonne, über 20 Grad, es war noch einmal Sommer.
In der Uckermark zwischen Templin und Feldberg wurden die Seen bewandert und bebadet. Physiotherapie für den Hund! Inzwischen hat der Tierarzt die Pfote mit einem kleinen Schnitt noch einmal operiert. Und wir hoffen, dass sie nun endgültig abheilt.
Moritz machte auch allerlei Hundebekanntschaften. Darunter auch dieses zwölfjährige Münsti-Mädchen. Er führte sich meist manierlich auf.
24. Oktober 09: Für eine Woche sind wir ins Zittauer Gebirge gereist. In Oybin haben wir ein Hotelzimmer bezogen. Das Hotel war zwar sehr schön und gepflegt, doch Moritz wurde auch kritisch beäugt. Freilich hat er sich gut benommen. Gleich am ersten Tag wanderten wir auf den Hochwald. Am Kamm lag schon oder noch Schnee. Und Moritz hat mit seiner kranken Pfote jeden Tag ein Schuhchen durchgelaufen. Nachschub war schwer zu bekommen, die Lausitzer Zoohandlungen erwiesen sich als schlecht sortiert. Dennoch haben wir uns gefreut: Moritz benutzt die Pfote immer öfter.
In Walddorf haben wir auch dieses Mal die Pyrenäenberghunde von der Spreequelle besucht. Arizona ist riesig geworden. Aber sie hat Moritz sogar auf ihrer Liege geduldet.
Auf dem Weg zur Lausche hatten wir einen tollen Blick auf die Berge. Schneereste und das bunte Herbstlaub ergaben einen schönen Kontrast. Im Jägerdorf in Tschechien hielten wir Einkehr. Die Baude hat einen neuen Wirt, ist aber immer noch hundefreundlich und bietet preiswert böhmische Küche an. Wir waren nicht sicher, ob das Wandern für Moritz krankes Bein das Richtige war. Inzwischen sind wir sicher: Es hat ihm gut getan. Der Ballen ist verheilt und inzwischen brauchen wir auch keine Walker mehr. Und er schont die Pfote immer seltener.
17.Februar 10: Moritz liebt wie wohl alle Hunde den Schnee. Überall gibt es etwas zu schnüffeln. Wir haben die weiße Pracht indes längst satt. Mitteldeutschland über Monate ganz in Weiß, das gab es sehr lange nicht.
Moritz tobt gern durch den Schnee. Doch auch für ihn hat das Wetter seine schlechten Seiten. Dort, wo es gefroren oder wo mit Splitt gestreut ist, schont er sein krankes Bein. Der Ballen ist noch zu empfindlich. Deshalb fahren wir täglich mit ihm hinaus und gehen mit ihm über die Felder, wo der Schnee noch weiß und weich ist. Dort rennt er dann auf allen Vieren und will auch nach langem Marsch noch mit dem Stöckchen spielen, als wüsste er, dass er sein Bein trainieren muss. Klick auf das Bild für ein Filmchen!
Ostern 10: Ostersamstag gab es eine Schlössertour im Anhaltischen. Oranienbaum, Luisium und Mosigkau standen auf dem Programm.
Moritz hatte bei dem schönen Wetter Frühlingsgefühle.
Am Ostersonntag ging es nach Wettin an die Saale, wo Moritz nicht nur den Osterhasen erwischt hat, sondern auch noch Leckerlies suchen durfte.
Er hat sie alle gefunden!
5. Mai: Warum haben Rapsfelder auf Hunde so eine große Anziehungskraft? Ist es die Farbe, der Geruch der Pflanzen oder gibt es hier besonders viele Mäuschen? Moritz holt sich in jedem Frühjahr irgendwo gelbe Pfötchen.
16. Mai 10: Frühlingsausflug nach Franken und an den Main. Bei Sommerhausen schien dann auch wirklich die Sonne.
Auch Luzy und Ayla haben wir wiedergesehen. Sie haben sich am Zaun von Moritz verabschiedet.
6. Juni 10: Heute wurde in Deutschland erstmals der Tag des Hundes begangen. Der ist bei uns eigentlich jeden Tag. Moritz durfte sich in der Heide so richtig auspowern.
Juni 10: Urlaub im Bayerischen Wald Eine tolle Ferienwohnung bot Ausblick auf die Berge und die Katzen der Hausherren.
Obenauf war Moritz auch auf dem Baumwipfelpfad.
Und trotz lahmer Pfote ist er munter mitgewandert.
Im Wildpark gab es Kommunikation mit den Wölfen. Und die Bären hatten Nachwuchs.
Am Kleinen Arbersee gab es nich nur eine Pause, sondern auch Physiotherapie im Wasser. Bebadet wurden auch der Waldsee am Schwellhäusel und der Große Arbersee. In die Donau durfte Moritz dieses Mal nicht. Sie führte Hochwasser.
Nette Leute hatten zur Erfrischung auch Wassertröge aufgestellt.
Für die Jahreszeit war es zu kühl. Zum Wandern aber war das Wetter richtig. Moritz hatte viel Spaß, und wir auch.
Im Bayernwald ist man hundefreundlich. Deshalb kommen wir gern wieder!
26. Juli 10: In Burgliebenau hatten wir heute den See fast für uns allein.
10. September 10: Beim Münstitreffen am Edersee in Hessen. Das Hotel Haus am See war voller Hunde und Hundefreunde. Einige von ihnen aus dem www.muensterlaender-treff haben wir zum ersten Mal persönlich kennengelernt.
Aufbruch zum Wandern
Auf Waldeck hatten wir einen tollen Ausblick über den See.
Und auch für Moritz gab es einiges zu erkunden.
Er fühlte sich sogar in der engen Kabine der Bergbahn wohl.
Und auf dem Schiff auf dem Stausee.
September 10: Nach dem Wandertreff sind wir in die Eifel gefahren. Und haben gleich am ersten Tag den Wildpark Hellenthal besucht.
Hier konnte auch Moritz dicht an die Tiere heran. Die waren das offensichtlich gewöhnt. Die Wildschweine ließen sich nicht vom Hund beeindrucken. Und auch die Waschbären Max und Moritz kamen dicht an Moritz heran. Diese Spezies hatte Moritz gerade erst beim Münstitreff am Edersee kennengelernt. Dort lief eine Waschbärenfamilie beim Abendgassi im Gänsemarsch vor uns über den Weg.
Im Ahrtal sind wir auf dem Rotweinwanderweg unterwegs gewesen. Im Kloster Marienthal kann man nicht nur köstlichen Wein trinken, es gibt dort auch leckeren Zwiebelkuchen.
Auch an der Mosel hat sich Moritz wohlgefühlt. Hier haben wir einen Tag verbracht.
Im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern haben Hunde freien Eintritt! Neben alten Mauern gibt es dort auch Schweine, Pferde, Hühner...
Natürlich waren wir auch an den Maaren und im Nationalpark am Ruhrsee (Foto). Und weil wir die Region noch nicht kannten, besuchten wir auch Trier, Aachen und das belgische Lüttich. Auf der Heimfahrt haben wir im AlternativenBärenpark Worbis im Eichsfeld Station gemacht. Es war ein schöner Urlaub!
Weihnachten 10: Schnee, Schnee Schnee! Und weil die Stöckchen im Schnee einsinken, musste die Weihnachtsmannmütze als Apportel herhalten.
April 11: Der Frühling hat es in diesem Jahr gut gemeint.
Daher stand ein Bad in der Saale für Moritz schon auf dem Programm.
Und trocken wurde er beim Toben von ganz allein.
Seine neue Plüschmöhre bekam er noch pünktlich vor Ostern. Er trug sie stolz durch den Kurpark.
Himmelfahrt 11: Am Himmelfahrtstag gab es einen Ausflug in die Hundepampa und ein Bad im See.
Danach im Ostrauer Park fand sich so einiges, wo ein neugieriger Hund seine Fellnase hineinstecken konnte.
Juni 11: Wieder im Bayerwald. Bei bestem Wanderwetter haben wir viele Ausflüge gemacht. Moritz hielt sich tapfer und bezwang sogar einige Berge.
Im Wildpark Lohberg interessierten sich die Wölfinnen für Moritz, oder war es nur seine Plüschmöhre? Das Interesse war jedenfalls beidseitig.
Auf Gut Aiderbichl gab es noch mehr Tierbegegnungen.
Pferde, Schafe, Ziegen, Hühner liefen zum Teil frei umher und waren allesamt recht hundefest. Die Hunde blieben auf dem Balkon, besser so, denn wie viele Tiere hier hatten sie eine traurige Vorgeschichte und hätten uns vielleicht nicht freundlich empfangen.
Zünftige Tischdeko im Café Aiderbichl: Sie hat trotz des Hundebesuchs nicht mit der Wimper gezuckt. Wir haben eine Spende auf dem Gut gelassen, zwei Tassen mit Hundebildern und schöne Eindrücke mitgenommen.
Den Höllensteinsee kannten wir noch nicht. Abgesehen von ein paar Liebespaaren an der Staumauer hatten wir den See ganz für uns allein.
Beim Bad im Großen Arbersee hat die Abendsonne den Moritz vergoldet.